Unbound · Orte · Dublin

Audioguide Dublin: die Geschichten der Sehenswürdigkeiten

Trinity College, Dublin Castle und die Ha’penny Bridge über die Liffey: Unbound kennt in und um Dublin über 2.500 Orte und erzählt dir unterwegs, was an ihnen passiert ist.

Über 2.500 Orte in Dublin, unterwegs erzählt. App laden →

Geschichten zum Hören

So erzählt Unbound unterwegs, in der Stimme der App. Jede Geschichte ist aus Wikipedia und weiteren Quellen recherchiert.

Guinness Storehouse

Der Mietvertrag über 9000 Jahre

Das Guinness Storehouse in Dublin hütet einen Vertrag, der 9.000 Jahre läuft.

Arthur Guinness unterschrieb ihn für das Brauereigelände. Stell dir vor: ein Mietvertrag, der weit länger reicht als jedes Menschenleben. Eine Kopie dieses Pachtvertrags liegt am Fuß des Atriums. Das Guinness Storehouse ist eine Touristenattraktion in der St. James's Gate Brewery. Im Kern ist es ein Museum über die 250 Jahre alte Geschichte des Biers und der Brauerei.

Im Erdgeschoss lernst du Arthur Guinness kennen, den Gründer der Brauerei. Das Archiv enthält Unterlagen und Objekte, die bis ins Jahr 1759 zurückreichen. Seit der Eröffnung im Jahr 2000 kamen über 20 Millionen Besucher. Im siebten Stock liegt die Gravity Bar mit Blick auf Dublin. Und weil die meisten Eintrittskarten ein Pint Guinness enthalten, kannst du dort oben auf die Geschichte anstoßen.

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Dublin Castle

Der Diebstahl der irischen Kronjuwelen

1907 verschwanden aus Dublin Castle die irischen Kronjuwelen.

Gestohlen, mitten aus der Burg, und bis heute sind sie nie wieder aufgetaucht. Dublin Castle ist ein irischer Regierungskomplex, ein Konferenzzentrum und eine Touristenattraktion im Zentrum der Stadt. Bis 1922 war die Burg der Sitz der britischen Verwaltung in Irland. Aus der alten Normannenburg wurde ab dem späten 17. Jahrhundert nach und nach ein georgianischer Palast.

Und genau hier, im Herzen der britischen Macht, passierte der Diebstahl. Der Verdacht fiel auf den Wappenoffizier Sir Arthur Vicars. Er gehörte selbst zur Burg. Die Juwelen aber wurden nie wiedergefunden. Heute lohnt sich die Burg aus ganz anderen Gründen. Die St Patrick's Hall hat die bedeutendste Deckenmalerei Irlands. Und als Königin Elisabeth II. 2011 zu Besuch kam, fand das Staatsbankett zu ihren Ehren hier statt.

Ein Ort, an dem Geschichte nicht nur erzählt wird, sondern weitergeht.

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Ha’penny Bridge

Von der Fähre zur Mautbrücke

Stell dir vor: Ein Mann bekommt von der Stadt ein Ultimatum.

Entweder repariert er seine kaputten Fähren, oder er baut eine Brücke. Genau so fing die Geschichte der Ha'penny Bridge in Dublin an. Der Mann hieß William Walsh. Seine Fähren über die Liffey waren in schlechtem Zustand. Also entschied er sich für die Brücke. Sie ist eine Fußgängerbrücke aus Gusseisen, gegossen im englischen Shropshire, und wurde im Mai 1816 gebaut.

Walsh bekam dafür ein Recht: 100 Jahre lang durfte er von jedem, der hinüberging, einen halben Penny verlangen. Das war kein Zufall. Die Maut entsprach dem Preis der früheren Fährüberfahrt. Ein Haken war allerdings dabei. Fanden die Dubliner die Brücke und die Maut im ersten Jahr störend, sollte sie auf seine Kosten wieder verschwinden. Sie blieb. Die Maut wurde zeitweise erhöht und schließlich 1919 abgeschafft.

Heute verbindet die Brücke den Stadtteil Temple Bar mit dem Bachelor's Walk. Sie ist eines der meistfotografierten Motive Dublins und gilt vielen als Wahrzeichen der Stadt. Zum 200. Geburtstag zog sogar eine Prozession über sie hinweg.

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Trinity College

Bibliothek mit Pflichtexemplaren

Über 100.000 neue Titel landen jedes Jahr bei der Bibliothek des Trinity College Dublin.

Und das, ohne dass sie auch nur ein einziges davon kaufen muss. Das Trinity College ist Irlands älteste Universität. Königin Elisabeth I. gründete sie 1592. Sie steht auf dem Gelände eines früheren Augustinerpriorats, südöstlich der damaligen Stadtmauer. Der Grund für die Bücherflut: Die Bibliothek hat Anspruch auf ein Exemplar jedes Buchs, das in Großbritannien und Irland erscheint.

Stell dir vor, wie sich das Jahr für Jahr summiert. Drei Millionen Bücher lagern deshalb in einem Depot in Santry, das den Namen „Stacks“ trägt. Das berühmteste Buch der Sammlung ist das Book of Kells. Zusammen mit der Alten Bibliothek macht es die Anlage zu Dublins zweitmeistbesuchter Sehenswürdigkeit. Heute zieht der Campus über zwei Millionen Besucher im Jahr an.

Trotzdem wirkt er mitten in der Hauptstadt erstaunlich ruhig, denn die Gebäude blicken nach innen. Dort findest du auch eine Galerie für zeitgenössische Kunst und ein Theater mit Festivalprogramm.

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Alle Geschichten unterwegs hören

Starte eine Tour, steck das Handy ein und hör, was links und rechts liegt. Oder tipp auf der Karte einen Ort in deiner Nähe an.

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Fragen zum Audioguide in Dublin

Gibt es einen Audioguide für Dublin?
Ja. Unbound kennt in Dublin über 2.500 Orte und erzählt dir unterwegs ihre Geschichten, sobald du vorbeikommst, zu Fuß, mit dem Rad oder im Auto. Eine Route musst du nicht planen: Starte eine Tour und geh einfach los.
Welche Sehenswürdigkeiten in Dublin erzählt Unbound?
Die bekannten wie Guinness Storehouse, Dublin Castle, Ha’penny Bridge, und genauso unscheinbare Orte, an denen etwas passiert ist: eine Kirche im Hinterhof, ein Brunnen, eine Straße mit Geschichte.
Was kostet der Audioguide?
Du kannst Unbound kostenlos ausprobieren. Danach gibt es Pässe für ein Wochenende oder zwei Wochen und ein Jahresabo.

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