Unbound · Orte · Kopenhagen

Audioguide Kopenhagen: die Geschichten der Sehenswürdigkeiten

Die Kleine Meerjungfrau, Nyhavn und der Tivoli: Unbound kennt in und um Kopenhagen über 2.500 Orte und erzählt dir unterwegs, was an ihnen passiert ist.

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Geschichten zum Hören

So erzählt Unbound unterwegs, in der Stimme der App. Jede Geschichte ist aus Wikipedia und weiteren Quellen recherchiert.

Kleine Meerjungfrau

Der Kopf im Utterslev Mose

Eines Tages im Jahr 1964 ist der Kopf der Kleinen Meerjungfrau in Kopenhagen plötzlich weg.

Abgesägt. Und bis heute ist er nicht gefunden worden, und auch der Täter nicht. Die Kleine Meerjungfrau ist eine Bronzefigur an der Uferpromenade Langelinie. Am 23. August 1913 wurde sie aufgestellt. Sie erzählt ein Märchen von H.C. Andersen. Mit nur 125 Zentimetern Höhe gilt sie als eines der kleinsten Wahrzeichen der Welt. Entworfen hat sie Edvard Eriksen. 1964 verlor sie zum ersten Mal ihren Kopf.

Der Künstler Jørgen Nash behauptete, er kenne den Täter. Den Namen nannte er aber nie. Dann kam das Jahr 1997. In seinen Erinnerungen schrieb Nash, er habe den abgeschnittenen Kopf in den Utterslev Mose geworfen. Das ist ein See, wie man ihn dort nennt. Heute sitzt die Meerjungfrau auf einem Felsen am Wasser der Promenade. Sie begrüßt die Ankommenden im Hafen von Kopenhagen und ist eine der größten Touristenattraktionen Dänemarks.

Klein, aber mit einer großen Geschichte.

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Nyhavn

H. C. Andersen wohnte dreimal am Nyhavn

Im Nyhavn in Kopenhagen entstand eines der bekanntesten Märchen überhaupt: Die Prinzessin auf der Erbse.

Geschrieben hat es ein Mann, der dreimal an diesem Kanal gewohnt hat. Es war H. C. Andersen. Hier verfasste er auch Das Feuerzeug und Der kleine Klaus und der große Klaus. Stell dir vor: Zwischen Schiffen und Hafenlärm entstehen Geschichten, die später Kinder auf der ganzen Welt kennen. Der Nyhavn ist ein Hafenkanal- und Vergnügungsviertel aus dem 17.

Jahrhundert. Der Kanal verbindet den Platz Kongens Nytorv mit dem Hafen. Andersens letzte Wohnung lag im Haus Nr. 18, auf der Schattenseite. Dort lebte er bis zu seinem Tod im Jahr 1875. An einem seiner Wohnhäuser erinnert heute eine Gedenktafel an ihn. Heute säumen Cafés und Restaurants die sonnige Nordseite. Im Sommer verwandeln weiße Sonnenschirme die Straße in eine Zeltstadt.

Und von hier starten Kanalrundfahrten durch den Hafen. Ein Ort, an dem man Märchenluft und Hafenstimmung gleichzeitig erlebt.

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Tivoli

Schwedens Sturmangriff auf dem Tivoli-Gelände

Stell dir eine Winternacht vor, 1659, und im Schnee bewegen sich weiße Gestalten auf die Stadt zu.

Es sind schwedische Soldaten, in weiße Umhänge gehüllt, damit niemand sie sieht. Das geschah im Tivoli, dem Vergnügungspark im Zentrum Kopenhagens, nahe Hauptbahnhof und Strøget. Damals war das hier noch kein Park. Georg Carstensen gründete ihn erst 1843. Heute ist er der zweitälteste Vergnügungspark der Welt. In der Nacht zum 11. Februar 1659 versuchten die Schweden also, Kopenhagen zu stürmen.

Die Kopenhagener waren bereit. Sie empfingen die Angreifer mit Steinen, Balken, kochendem Wasser und brennendem Teer. Als der Morgen dämmerte, hatten die Dänen nur 12 Mann verloren. Die Schweden zählten etwa 600 Tote. Die Kopenhagener hatten für die weißen Umhänge nur Spott übrig. Gut, sagten sie, dass die Schweden ihre Leichenhemden gleich von zu Hause mitgebracht hätten.

Es hieß sogar, auf dem Gelände lägen noch Skelette der gefallenen Schweden. Heute ist der Tivoli die meistbesuchte Touristenattraktion Dänemarks. Die Tivoli-Garde zieht dort musizierend durch den Park, Jungen zwischen 9 und 16. Und von Mai bis September gibt es jeden Samstag ein Feuerwerk.

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Christiansborg

Die Atlanten der Zahnschmerzen

Stell dir vor, du trittst durch den Eingang zum dänischen Parlament, und über dir tragen vier Granitmänner mit schmerzverzerrten Gesichtern einen Balkon.

Das Schloss Christiansborg auf Slotsholmen hat sie, und die Kopenhagener nennen diesen Eingang das „Tor des Schmerzes“. Als die Figuren enthüllt wurden, war das Entsetzen über ihre verzweifelten Gesichter so groß, dass Geld gesammelt wurde, um sie wieder abzuschlagen. Geschehen ist das nie. Die vier stehen noch heute dort. Im Volksmund heißen sie Ohrenschmerz, Kopfschmerz, Bauchschmerz und Zahnschmerz.

Christiansborg liegt mitten im Zentrum Kopenhagens. Hier sitzen das Parlament, das Oberste Gericht und das Staatsministerium. Das heutige Schloss ist das dritte an diesem Platz. Es ist zweimal abgebrannt und wieder aufgebaut worden, und Teile aller drei Bauten sind erhalten. Die Geschichte des Ortes reicht weit zurück. 1167 baute Bischof Absalon hier die erste Burg.

1368 eroberten sie die Hansestädte, im Jahr darauf wurde sie abgerissen. Seit dem 15. Jahrhundert sitzt hier die Zentralmacht Dänemarks. Wer Christiansborg erlebt, begegnet also acht Jahrhunderten Geschichte an einem Ort. Und mit etwas Humor auch vier steinernen Leidensgenossen.

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Alle Geschichten unterwegs hören

Starte eine Tour, steck das Handy ein und hör, was links und rechts liegt. Oder tipp auf der Karte einen Ort in deiner Nähe an.

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Fragen zum Audioguide in Kopenhagen

Gibt es einen Audioguide für Kopenhagen?
Ja. Unbound kennt in Kopenhagen über 2.500 Orte und erzählt dir unterwegs ihre Geschichten, sobald du vorbeikommst, zu Fuß, mit dem Rad oder im Auto. Eine Route musst du nicht planen: Starte eine Tour und geh einfach los.
Welche Sehenswürdigkeiten in Kopenhagen erzählt Unbound?
Die bekannten wie Kleine Meerjungfrau, Nyhavn, Tivoli, und genauso unscheinbare Orte, an denen etwas passiert ist: eine Kirche im Hinterhof, ein Brunnen, eine Straße mit Geschichte.
Was kostet der Audioguide?
Du kannst Unbound kostenlos ausprobieren. Danach gibt es Pässe für ein Wochenende oder zwei Wochen und ein Jahresabo.

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