Unbound · Orte · Paris
Audioguide Paris: die Geschichten der Sehenswürdigkeiten
Eiffelturm, Louvre, Notre-Dame und die Gassen von Montmartre: Unbound kennt in und um Paris über 13.000 Orte und erzählt dir unterwegs, was an ihnen passiert ist.
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Geschichten zum Hören
So erzählt Unbound unterwegs, in der Stimme der App. Jede Geschichte ist aus Wikipedia und weiteren Quellen recherchiert.
Eiffelturm
Fast wäre der Turm abgerissen worden
Fast wäre er nach nur 20 Jahren wieder verschwunden: Der Eiffelturm in Paris, heute das Wahrzeichen der Stadt, durfte ursprünglich nur befristet stehen.
Der Eiffelturm ist ein freistehender Eisenturm am Champ-de-Mars, direkt an der Seine. Gustave Eiffel und seine Mitarbeiter bauten ihn in zwei Jahren für die Weltausstellung 1889, zum 100. Jahrestag der Französischen Revolution. Eiffel durfte ihn nur für eine bestimmte Zeit betreiben. Danach konnte er zerstört werden. Und kaum war die Ausstellung vorbei, ließ das Interesse schnell nach.
Die Besucher blieben aus. Doch Eiffel gab nicht auf. Auf eigene Kosten förderte er die Funkversuche von Hauptmann Ferrié, mit einer Antenne ganz oben an der Spitze. Wegen dieses wissenschaftlichen Nutzens wurde die Konzession um 70 Jahre verlängert. Im Ersten Weltkrieg fing man über den Turm dann den „Funkspruch des Sieges“ auf. Heute haben über 300 Millionen Besucher den Turm erlebt.
Die Treppen führen bis zur zweiten Etage, insgesamt sind es 1 665 Stufen bis zur Spitze. Und in der zweiten Etage geben Glasfenster im Boden einen Tiefblick, der es in sich hat.
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Louvre
Eröffnung am Jahrestag des Königssturzes
Am 10. August 1793 öffnet der Louvre zum ersten Mal seine Türen, und das Datum ist kein Zufall.
Es ist genau der erste Jahrestag vom Sturz der Monarchie. Der Louvre ist ein Pariser Nationalmuseum im Louvre-Palast im 1. Arrondissement. Mit 72 735 Quadratmetern ist er das größte Kunstmuseum der Welt. Und mit 8,7 Millionen Besuchern im Jahr 2024 auch das meistbesuchte. Die Revolution zeigt hier zuerst die Sammlungen des Königs. Dazu kommen Werke, die man bei Emigranten oder in Kirchen beschlagnahmt hat.
Das Museum ist zunächst vor allem für Künstler gedacht. Das Publikum kommt nur sonntags, dafür gratis. Und die Bilder hängen anders, als du es heute vielleicht erwartest. Nicht nach Schulen geordnet, nicht nach Datum. Sie sollen einen harmonischen Gesamteindruck ergeben. Heute empfängt den Louvre die Glaspyramide des Architekten Ieoh Ming Pei, eingeweiht 1989.
Unter den berühmtesten Werken findest du die Mona Lisa, die Venus von Milo und die Nike von Samothrake.
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Montmartre
Montmartre löst die Pariser Kommune aus
Montmartre, der Hügel im Norden von Paris, hat einmal eine ganze Revolution ausgelöst.
Es begann mit Kanonen. Die Regierung unter Adolphe Thiers wollte die Kanonen der Nationalgarde zurückholen, die im Viertel standen. Doch daraus wurde ein Aufstand. Zwei Generäle wurden verhaftet und hingerichtet. Mehrere Viertel erhoben sich, darunter Montmartre. Am 18. März 1871 begann damit die Pariser Kommune. Sie dauerte bis zur Blutigen Woche Ende Mai 1871.
Montmartre ist ein Viertel im 18. Arrondissement von Paris. Über allem thront die Basilika Sacré-Cœur. Bis 1860 war Montmartre eine eigene Gemeinde, dann wurde es von Paris annektiert. Seit dem 19. Jahrhundert zog es viele Künstler hierher, etwa Picasso oder Modigliani. Heute wächst hier sogar Wein. Der Weinberg in der Rue Saint-Vincent ist der bekannteste von Paris.
Der Wein ist ziemlich teuer, und der Erlös unterstützt soziale Einrichtungen. Jedes Jahr am zweiten Oktoberwochenende kommen mehr als 500 000 Menschen zum Weinlesefest zusammen.
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Notre-Dame de Paris
Der Brand von 2019
Vier Tage, bevor die Flammen kamen, hatte man die Statuen rund um die Turmspitze von Notre-Dame abgenommen.
Zur Restaurierung. Dieser Zufall rettete sie. Die Kathedrale Notre-Dame ist die katholische Kathedrale von Paris, gelegen auf der Seine-Insel Île de la Cité. 1163 begann ihr Bau unter Bischof Maurice de Sully, und er zog sich fast zwei Jahrhunderte hin. Am Abend des 15. April 2019, gegen 18 Uhr, brach dann ein schwerer Brand aus. Das Feuer zerstörte das Dach, den mittelalterlichen Dachstuhl und die Turmspitze von Viollet-le-Duc.
Etwa 650 Feuerwehrleute brachten es am nächsten Morgen unter Kontrolle. Danach geschah etwas Besonderes: 340 000 Spender gaben 846 Millionen Euro. Das war ein Weltrekord. Am 8. Dezember 2024 öffnete die Kathedrale wieder für das Publikum. Heute sind die Türme zugänglich und bieten eine Aussicht auf Paris. Allein der Südturm hat eine Treppe mit 387 Stufen.
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Alle Geschichten unterwegs hören
Starte eine Tour, steck das Handy ein und hör, was links und rechts liegt. Oder tipp auf der Karte einen Ort in deiner Nähe an.


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Fragen zum Audioguide in Paris
- Gibt es einen Audioguide für Paris?
- Ja. Unbound kennt in Paris über 13.000 Orte und erzählt dir unterwegs ihre Geschichten, sobald du vorbeikommst, zu Fuß, mit dem Rad oder im Auto. Eine Route musst du nicht planen: Starte eine Tour und geh einfach los.
- Welche Sehenswürdigkeiten in Paris erzählt Unbound?
- Die bekannten wie Eiffelturm, Louvre, Montmartre, und genauso unscheinbare Orte, an denen etwas passiert ist: eine Kirche im Hinterhof, ein Brunnen, eine Straße mit Geschichte.
- Was kostet der Audioguide?
- Du kannst Unbound kostenlos ausprobieren. Danach gibt es Pässe für ein Wochenende oder zwei Wochen und ein Jahresabo.
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